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Sherpa Tensing
am 29.07 / 13:04
Dschullee Dschullee
Maelde mi ono uf daem Waeg hurti. Bi guet acho und hami guet aklimatisiert uf dr Hoechi vo Leh (Ladakh). Morn geits de los mit Zaelt und Ross ufene Trekking Tour. Faegt mega hie und alles isch no paar Jahr witerzrugg hie. Jederzyt choents ae Stromusfall gaeh, darum fassi mi churz - Tschuess und ae Schoeoeoeoeneeee :-) hehe, bis bald. Sherpa Tensing alias D ;-)

Simu
am 23.07 / 16:55
Leider gits keni Pics. Das schiint hie in Cuba aes aechts Problem ds si...

andrea
am 23.03 / 18:05
die zwöiti ladig föteli isch jetz o druff.... proost zäme! :-)

andrea
am 21.03 / 18:39
weni chönnti drücke "gefällt mir sehr" de würdi... :-)

simu
am 20.03 / 22:14
Saxeten Vol 8 isch ufem Netz :-) Köstlech gsi ier Schnitzels :-D

h.
am 16.06 / 19:32
HOOOPPPP SCHWIIIIIIZ!!!!

simu
am 14.04 / 22:23
So u no äs par Bildli vo de Skiferie wäre o druf...
 

El ultimo...Posted on 01.10.2011 - 12:49
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Nach der Besteigung des Chimborazo hatten wir uns Erholung richtig verdient. In Cuenca (einer doch ziemlich europäisch angehauchten Stadt) war dies gut möglich. Leider hatte sich bereits vor der Besteigung des Chimbo (wie wir fortan unser Abenteuer zu bezeichnen pflegten) ein fieser Käfer in meinem Magen eingeschlichen. Dieser musste schliesslich mit Antibiotika bekämpft werden. Zum Glück zeigte das Mittelchen (das übrigens ohne Rezept in der Drogerie gekauft wurde) bald seine Wirkung. So stand der Weiterreise nichts mehr im Weg. Diese führte uns nach Vilcabamba, den Ort wo die Menschen in Ecuador am ältesten werden. Für uns war der Ort aber etwas zu ruhig und so beschlossen wir, nach einer kleinen Wanderung und einigen netten Unterhaltungen mit Leuten an der Hostel eigenen Bar, weiterzufahren. Die Weiterfahrt sollte für mich in Richtung Peru führen und Michelle machte sich auf den Weg an die ecuadorianische Pazifikküste. Daher trennten sich unsere Wege in Loja. Bevor wir uns verabschiedeten, suchten wir uns ein Restaurant das Cuy (Meerschweinchen) serviert. Nach einiger Sucherei wurden wir fündig. Leider waren wir etwas enttäuscht über die Spezialität. Ob es am Gericht selber lag oder daran, dass uns während dem Essen ein gegrilltes Schwein beobachtete, ist bis jetzt nicht geklärt :-)

Die anschliessende Fahrt nach Peru begann etwas gespenstig. Vor der fahrt wurden wir einer Leibesvisitation unterzogen. Zudem mussten für die Nachtfahrt alle Vorhänge gezogen, die Fenster geschlossen sowie alle Gepäckstücke unter dem Sitz verstaut werden. Die Sicherheitsvorkehrungen schienen zu wirken (ob nötig oder nicht) und so erreichten wir die Grenze wohlbehalten mitten in der Nacht. Die Formalitäten waren zu meinem Erstaunen schnell erledigt. Leider hatte ich zwei Postkarten (mit ecuadorianischen Briefmarken versehen) vergessen abzusenden. Nach kurzer Nachfrage boten die freundlichen Grenzbeamten an, die Karten abzusenden. Ob diese jedoch jemals beim Empfänger eintreffen ist bis jetzt noch nicht geklärt...

Die Fahrt ging anschliessend weiter nach Piura im Norden von Peru. Die Landschaft hatte sich dramatisch verändert. War man einige Stunden zuvor in Loja noch in der Sierra, so fand man sich in Piura in einer Wüstenstadt wieder. Jedoch hatte ich bereits zuvor entschieden gleich weiter nach Trujillo zu fahren. Im modernen Reisecar gings somit vorbei an Sanddünen nach Trujillo. Nach der anstrengenden Reise gönnte ich mir ein Chifa Menü. Chifa's sind Restaurants wo chinesische Speisen serviert werden und überall in Ecuador und Peru gleich (gut) schmecken :-). Am nächsten Tag fuhr ich mit einem klapprigen Stadtbus nach Huanchaco ans Meer um von dort aus Chan Chan - eine Lehmziegelstadt - zu besuchen. In Huanchaco musste ich leider feststellen, dass gerade nicht die optimale Saison zum Wellenreiten herrschte und so war das Städtchen ziemlich verschlafen. Daher nutzte ich den Tag um mich in der Hängematte zu entspannen, den wenigen Surfern zuzuschauen, Meeresspezialitäten zu essen und einige Souvenirs zu besorgen.

Am nächsten Tag wollte ich früh nach Huaraz in die die Berge aufbrechen, da die Busfahrt dorthin 8 Stunden dauert. Leider hatte ich mich nicht über die Abfahrtszeiten informiert und so musste ich in Trujillo feststellen, dass ich bis am Abend warten musste. Die Zeit wurde anschliessend spontan mit einer privaten Stadtführung überbrückt, welche mit einem Abendessen (Kostenpunkt ca. 6$) abgegolten wurde. In Huaraz angekommen, war ich sofort von der Bergwelt beeindruckt. Die teilweise über 6000m hohen Gipfel der Cordillera Blanca (inklusive dem Huascaran, der höchste Berg Perus mit über 6700m) sind direkt aus der Stadt sichtbar. In den nächsten 8 Tagen blieb ich an diesem tollen Ort und machte einige Ausflüge. Highlight sollte das 4 tägige Llanganuco - Santa Cruz Trekking sein. Leider spielte das Wetter nur am ersten Tag mit. Bereits in der NAcht begann es heftig zu regnen und unser Zelt glich am Morgen mehr einem Swimming Pool als einem trockenen Unterschlupf. Trotzdem brachen wir frohen Mutes auf und beim Aufstieg zum Pass Punta Union begrüssten uns einige Sonnenstrahlen. Leider war dieser Lichtblick nur von kurzer Dauer und so erreichten wir Punta Union (4750müM) in heftigem Schneetreiben. Der Abstieg zum Camp (4200müM) wurde lang, nass und kalt. Wenigstens konnten wir uns dort angekommen im Esszelt etwas aufwärmen. Als alle angekommen waren wurde das Abendessen zubereitet was die Stimmung zumindest etwas heben konnte. Nach dem Abendessen wurde entschieden, dass wir bei schlechtem Wetter direkt (ohne den Aussichtspunkt des zum Alpamayo zu besichtigen) ins tal absteigen würden. Der nächste Tag war verhanden und so wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Mit jedem Meter Abstieg wurde es wärmer und so konnten wir den letzten Tag doch noch geniessen. Einzig Nicola (ein Franzose in unserer 6-er Gruppe) hatte sehr zu kämpfen. Wie sich tags darauf beim Abendessen herausstellte hatte er ein Lundenödem und musste für 4 Tage ins Spital. Glücklicherweise verlief die Heilung gut so dass Aline und Nicola ihre Reise fortsetzen konnten.

Nach der anstrengenden Tour war relaxen angesagt. Zudem war Michelle in Huaraz eingetroffen und so genossen wir mit Blick auf die Gipfel den guten Kaffee im gemütlichen Cafe Andino. Anderntags machten wir einen Touristenausflug zum Pastoruri Gletscher. Die Landschaft am Pastoruri war ein Highlight wie auch die 10m hohen Puya Raimondi Pflanzen aber die mühsame Gruppe und das teure Restaurant für das Mittagessen (zu welchem wir erst um 5 Uhr Abends eintrafen) machten den Ausflug nicht unbedingt zum unvergesslichsten Erlebnis. Für den nächsten Tag wollte ich noch einen Bikeausflug organisieren. Dies gestaltete sich als nicht gerade einfach (um 20Uhr). Trotzdem fand ich in einer Pizzeria einen Veranstalter. Mit 50$ war der Ausflug für peruanische Verhältnisse sehr teuer und so wartete ich gespannt auf den nächsten Tag. An diesem fuhren wir mit dem Auto in die Cordillera Negra auf 4100m wo der Downhill began. Der Single Trail war super und dazu kam der atemberaubende Blick auf die Cordillera Blanca. Zum Schluss führte der Downhill noch durch enge Gassen der Stadt wo auch noch Kinder und Hühner zu umkurven waren. Somit war dieser trotz einem schmerzhaften Sturz jeden Dollar wert. Später am Tag (und nach der Verabschiedung von Michelle) ging es mit dem Cruz del Sur Bus nach Lima. Der Nachtbus (Billet dank speziellem Angebot für 10.- gekauft) hatte jeden erdenklichen Komfort und selbst mit dem Internet war man dauernd verbunden. So erreichte ich ziemlich relaxed die letzte Station meiner Reise. In Lima war anschliessend nur noch Sightseeing und Souvenir-Jagd angesagt...

Und dann war er da, der Moment vom Ferienleben abschied zu nehmen. Gar nicht so leicht nach 2.5 Monaten, den vielen Eindrücken und dem Verlangen noch mehr von Südamerika zu sehen. Trotzdem war auch die Freude gross heimzukehren und so stieg ich frohen Mutes ins Flugzeug, welches mich via Amsterdam ins Schweizerländli brachte...

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